Ernährung - allgemein

  • Ich versuche mich auch kohlehydratarm - ketogen zu ernähren. Hilft mir gegen die Krämpfe - die sind ohne zucker & Co echt weniger.

    Es gibt einen Professor an der Uni Kiel mit dem war ich kurz im Austausch. Der forscht aber in anderer Richtung. Ich kopiere seine Antwort mal hier rein:

    Sehr geehrte Frau Reise,


    vielen Dank für Ihre E-Mail und Ihr Interesse an unserer Forschung. Meine Arbeitsgruppe hat die ketogene Diät beim experimentellen Schlaganfall untersucht. Ob sie auch bei SCA3 effektiv ist, kann ich nicht sagen. Es gibt nach meinem Kenntnisstand keine Untersuchung dazu. Wenn Sie mit wenigen Kohlenhydraten zurechtkommen, hat das vermutlich ohnehin gesundheitlich einen günstigen Effekt.


    Ich wünsche Ihnen alles Gute!

    Mit freundlichen Grüßen


    Markus Schwaninger

  • Rein von der Logik sehe ich keinen Zusammenhang zwischen Ernährung und Kleinhirndegeneration. Aber um unser Kleinhirn ist ein Mensch mit Befinden und Symptomen. Für den sehe ich diese Ernährungsweise als sinnvoll an. Erst seit ich die Erkrankung wahrnehme achte ich auf Abstinenz von Alkohol, Schlaf, mehr Bewegung, Ernährung. Von daher finde ich es sinnvoll. Mein Problem: Ich liebe Nudeln, Reis, Brot. Genau das muss ich begrenzen

  • Ursächlich kommt die Ernährung nicht gegen die Gene an.Die Ernährung kann aber Symtome zurückdrängen.

    Eine streng ketogene Ernährung finde ich schwierig.

    Aber wenn Kohlenhydrate,dann solche,die den Blutzucker langsam ansteigen lassen.

  • Was ich neulich gelernt habe (und mir bis dato nicht bekannt war): Wesentlich sind die Pausen für die Leber zwischen den Mahlzeiten. Zwischenmahlzeiten meiden, nicht zu viel Obst. Als Zwischenmahlzeit zählt bereits die Milch im Kaffee.

    Aber von sese gut auf den Punkt gebracht.

  • So ändern sich die Zeiten.

    Früher sagte man : Zwischenmahlzeiten

    Heute : Zwischenmahlzeiten meiden

    Die Medizin macht Fortschritte,immer auf dem Laufendem bleiben!

  • Glück auf

    es tut mir ja fast leid, aber ich muß hier mal queer schießen.

    In einem anderen Beitrag las ich gerade das wir das Leben leben und genießen sollen, und ausgerechnet beim essen sollen wir uns kasteien?
    Ihr könnt essen was ihr wollt und was euch gut tut, keine Frage, aber man sollte auch ein wenig Spaß haben, und wenn ich anfangen muß Kalorien und Kohlenhydrate zu zählen bin ich raus.
    Das man sich nicht nur von Schweinebraten ernähren sollte ist wohl verständlich.

    Was kommt als nächstes, soll ich meine Essgewohnheiten nach den Mondphasen richten?

    Eine Ärztin sagte mir einmal "Mit dem was man essen soll, treiben die jede Woche eine neue Sau durchs Dorf."

    Man sollte eher von jedem etwas, aber nicht von einem zuviel zu sich nehmen.

    in diesem Sinne
    Guten Appetit

    Von der Entwicklungspsychologie her nachvollziehbar, denn in der Steinzeit gab es ja nicht durchgehend zu essen

    Damals wurden die Menschen aber auch nicht so alt.😂

    per aspera ad astra

  • ja Vogt, du hast recht, wenn die Welt eindimensional wäre. Traditionell essen wir Schweinebraten, weil wir dies als gut in Erinnerung haben. Von Kalorienzählen halte ich genausoviel wie du. Ich koche oft. Ein Sohn ist keinen Käse, der andere ist Vegetarier, die Dritte wählerisch. Die Frau ist gerne gemüselastig, ich liebe Nudeln u. ä.. Aber ich habe einen Mittelweg für alle gefunden. Zwangsweise ohne Fleisch. Immer Reste verwertend. Ich denke ich habe einen guten Weg in der Würzung gefunden. Das ist aber nur unser Weg. Es schmeckt, ohne Fleisch, ohne Käse, mit genug Gemüse. Sogar die Kinder essen gerne. Aber dazu musste ich mich von der Vorstellung lösen, nur traditionelles Essen sei gut. Es kommt immer auf die Zubereitung an (s. Ernährungsdocs). Und ich Kasteie mich nicht dabei. Es hängt auch viel an seiner inneren Einstellung ab. Und ab und zu etwas Ungesundes/traditionell leckeres gehört ebenfalls dazu. Wer sich zu gesunder lebensweise quält, hält nicht lange durch und/oder macht etwas falsch. Das ist aber nur meine persönliche Meinung.

  • So denke ich auch,der gesunde Mittelweg macht.

    Jetzt bin ich so alt geworden,ohne Extreme und daran ändere ich auch nichts,ohne Kalorienzählen.

    Außerdem verändern sich die Essgewohnheiten im Alter von ganz allein.

  • Ich sehe das änlich - jeder muss seinen Weg finden.

    Ich esse keto und fleischlastig - schon mehrere Jahre auch bevor ich von der SCA wusste. Ich bin dabei aber nicht dogmatisch und sündige auch hin und wieder mal.

    Ich bin damit meine Rosacea und mein Asthma inkl Heuschnupfen losgeworden. Wenn ich sündige merke ich das dann immer halt auch kurzfristig. Ob es mir mit der SCA hilft lässt sich schwer sagen.

  • Jeder soll das essen was ihm schmeckt und gut tut.

    Mir bekommen kleinere Portionsgrößen besser als große.
    Gern Gemüse und Kohlenhydrate (Nudeln und Reis eher wie Kartoffeln), aber auch Fleisch.
    Ich habe einige Zeit andere Sachen ausprobiert, vegetarisch und so. IIch merkte aber sehr schnell das es nicht meins war, geschmeckt hat es sehr wohl, keine Frage, nachdem ich wieder Fleisch gegessen habe, merkte ich aber das es mir kraftmäßig besser ging.
    Andere Leute mögen andere Erfahrungen haben.
    Noch heute ess ich gern mal etwas vegetarisches, es muß nicht immer Fleisch sein.
    Hauptsache es schmeckt tut einem gut.

    Das einzige was gar nicht geht sind Sachen wie Möhren- bzw Bohneneintopf.
    Das ist bei mir scheinbar ein Kindheitstrauma.

    Immer Reste verwertend

    👍
    Reste wegschmeißen geht gar nicht. No way.
    Ich freu mich immer wenn noch Reste im Kühlschrank stehen.

    per aspera ad astra

  • Meine Tochter ißt und kocht vegan.Hab ich auch probiert,sehr lecker wars.

    Für mich aber nichts für jeden Tag.

    Ich möchte meinen Käse,meie Eier oder mal ein Stück Fleisch.