weiß net wohin damit

  • ich hab die diagnose seit einem halben jahr, soll ne alkoholbedingte ataxie sein

    naja die untersuchung war eher mau und komisch das es anfing nach nem unfall vor 7 jahren und sich stätig verschlimmert hat

    irritationen in den füssen, wenig kontrolle in den beinen, naja beim unfall wurden in einem fuss mehrere nervenenden durchtrennt

    das in verbindung mit borderline und nem akuten bandscheibenvorfall ist keine gute konstellation

    mit dem rollator schäm ich mich raus und komm auch net weit

    somit bleibe ich seit über einem jahr ansich in der wohnung und verlasse sie nur im notfall

    ide irritationen lassen einen nicht schlafen, so das man immer kaputt ist oder mit medi nachhelfen muss

    was aber dann die konzentration wieer lahmlegt, das man oft fällt

    ich kann im dunkeln nichts da ich sehen muss wo ich hintrete

    schau ich nach links und lauf geradeaus falle ich

    was wieder zu weiteren verletzungen führt wie mehrere rippenprellungen, steißbein geprellt unzählige blaue flecke

    usw usw, kennt das jemand

    gruß

    anwin

  • mit dem rollator schäm ich mich raus und komm auch net weit

    Ich versteh Dich, ging mir nicht anders. Als mitte 30.Jähriger mit Rollator. Aber ich hab es irgendwie geschafft, diese Scham zu verdrängen

    (keine Ahnung wie)

    Ich bin dann ziemlich schnell auf den :Rollstuhl: gekommen, weil er auch bequemer ist und noch so einige Vorteile gegenüber dem Rollator bietet, z.B. bessere Wahrnehmung der Umgebung ..... Und ich fühlte mich auch sicherer und auch das Schämen war kein Thema mehr

    Auch die Reichweite mit so nem :Rollstuhl: ist erheblich, bessonders in Verbindung mit einem Rollstuhlzuggerät


    LG, Klaus

  • die überlegung rollstuhl hatte ich auch schon, ist aber im gedanken auch nicht leicht, zumindest wohne ich ja schon mit absicht barrierefrei, wenn auch räumlich sehr beengt, aber ich brauch ja net viel da reicht ne 23 qm whg, mal sehen was ch wann machen werde, durch meinem psychischen zustand habe ich ja so meine probleme mit menschen (sozialphobie, agoraphobie), was auch bedingt durch meine körperliche einschränkkung leider gefördert wurde

  • Hallo Anwin,


    herzlich Willkommen hier im Forum.


    Ich kann Dir nur empfehlen dass Dich in einem Zentrum für Ataxie vorstellst. Ich weiß leider nicht wo Du wohnst, von daher gebe ich Dir mal einen Link wo Du schauen kannst, welches Zentrum in Deiner Nähe ist.


    http://ataxie.de/ärzte/zentren%20und%20ambulanzen%20für%20ataxien.html


    Den Gedanken an einem Rollstuhl würde ich an Deiner Stelle zulassen. Wichtig ist, dass Du mobil bleibst und raus kommst. Auch wenn Du Probleme mit Menschen hast, die Natur ist ja schon was einmaliges und vor allem, Du hast Abwechslung. Nur in der Wohnung zu hocken, dass macht auf die Dauer depressiv.



    Liebe Grüsse
    Marion


    Verliere Dich nicht in Erinnerungen.
    Träume nicht von der Zukunft.
    Konzentriere Deinen Geist ganz auf die Gegenwart.
    (Buddha)

  • Hallo Anwin


    Ein ganz liebes Willkommen auch von mir.


    Die Psyche darf man nie unterschätzen, die spielt entscheidend mit. Grade persönliche Kontakte könnten oft enorm helfen sich mit dem Ganzen überhaupt besser arrangieren zu können. Aber manchmal ist weniger auch mehr ... mach so, wie Du dich selber am wohlsten fühlst.


    Ich musste auch oft erst meiner Psyche einen Tritt zur Überwindung geben um überhaupt erst in den Kontakt zu gehen. Bin aber auch der Typ, der sich mit dem Alleinsein gut arrangiert hat.


    Mit der Anmeldung hier ist dir schon ein enormer Schritt gelungen ... :Daumen_rauf: komm in Ruhe an hier und "misch" einfach mit ...


    Ganz liebe Grüße von Manu

    2 Mal editiert, zuletzt von streunerin () aus folgendem Grund: ... sorry, hatte das, was ich sagen wollte, nicht richtig formuliert.