Inklusiva 2022 - Mainz

  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    die INKLUSIVA, die Inklusionsmesse aus Rheinland-Pfalz, findet am 02. und 03. September 2022 statt. Zwei Tage lang dreht sich in diesem Jahr alles um das Thema „Teilhabe für alle! Wie wollen wir 2030 zusammen leben?“. Wir wollen gemeinsam in den Austausch dazu gehen, wie wir uns ein gesellschaftliches inklusives Leben im Jahr 2030 vorstellen und welche Prozesse dafür jetzt angestoßen und aktiv gestaltet werden müssen. Dafür nehmen wir vor allem die Bereiche Gesundheit, Bildung, Arbeit und Freizeit in den Fokus.

    Das Programm der INKLUSIVA besteht aus einem FORUM zum Austauschen & Vernetzen, einem CAMPUS zum Informieren & Diskutieren und einem MOSAIK zum Erleben & Erholen.

    Das INKLUSIVA-FORUM lädt Aussteller_innen ein, Inklusionsprojekte und -initiativen aus allen Lebensbereichen vorzustellen.

    Der INKLUSIVA-CAMPUS bietet Vorträge, Diskussionsrunden und Workshops an.

    Das INKLUSIVA-MOSAIK präsentiert sich mit inklusiven Beiträgen aus Kultur und Freizeit.

    Alle Fakten auf einen Blick:


    Datum:




    Freitag, 02.09.2022 – digital







    Samstag, 03.09.2022 – in und vor dem Philosophicum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz




    Uhrzeit:




    jeweils von 10 bis 18 Uhr




    Eintrittspreis:




    Die INKLUSIVA ist kostenfrei!




    Zeitraum:




    Die INKLUSIVA findet alle zwei Jahre statt




    Besuchen Sie auch unsere Internetseite www.inklusiva.info. Hier finden Sie weitere Information rund um die INKLUSIVA 2022. Ab Frühling 2022 finden Sie dort auch das Messeprogramm.

    Sie wollen bei der INKLUSIVA 2022 mitwirken? Werden Sie Aussteller_in, Referent_in oder unterstützen Sie uns als Helfer_in während der Messe. Schreiben Sie uns eine E-Mail an hallo@inklusiva.info.

    Folgen Sie uns auch in den Sozialen Medien und leiten Sie gerne diese E-Mail weiter. Gerne können Sie auch den beigefügten Veranstaltungs-Banner auf Ihrer Webseite oder auf Ihren Social Media-Kanälen veröffentlichen."

    Wir freuen uns auf Sie!

    Ihr Team der INKLUSIVA 2022

    Ciao Marina
    Wozu sich Sorgen machen ums Leben?
    Keiner überlebt`s. :)😷


    (Truman Capote)

  • Amen ... (verzeiht)


    Vielleicht bin ich schon zu alt dafür.


    Waren es früher die Tage der offenen Türen in den Werkstätten und die ach so tollen Tage der Begegnung, wo alle voller Friede und Freude beim Eierkuchen Kumbaja sungen.


    Wird heute mit dem Thema Inklusion eine neue Marktlücke entdeckt. Immer neue Begriffe, neue Wörter. Die haben sogar ein Schleifchen kreiert, was ich mir dann anstecken kann um mich zur Inklusion zu bekennen ... äh, ja ...


    Allein die Fragestellung ist so "old soz.Päd. school". Wie will ich 2o3o leben?


    Sofern ich dann noch lebe, in einem schönen Pflegeheim mit kleinem Balkon und Pflegekräften die Zeit haben und dreimal die Woche von mir aus Programm mit guter Unterhaltung.


    Sag das heute mal auf solchen Events. Inklusionsaktivisten und die UN Konventionen wollen ja alle Heime abschaffen. Anstatt den Menschen, die sonst ganz alleine wären, dort eine bestmögliche Zeit zu gönnen.

    Liebe Grüße von Manu


    Denke nicht an das Gewinnen, doch denke darüber nach, wie man nicht verliert.

    Gichin Funakoshi

  • Da hast du Recht - was haben die Menschen früher gemacht? Ich glaube da hat man einfach MITEINANDER gelebt. Einbinden in die Gesellschaft - um jeden Preis - das war nicht. Heute muß man sich aber nicht verstecken -man wird ins öffentliche Leben integriert.Gut finde ich die Sensebilisierung. Es wird jedoch vieles vermarktet.Auch dieser Bereich wird finanziell ausgeschlachtet. Geld steht im Vordergrund.

    Auch ich bin alt und eingeschränkt, aber ich finde es wichtig - eine Stimme zu haben. Nicht alles hinzunehmen und für unsere inkludierten Pflegeheime zu schreien.

    Ciao Marina
    Wozu sich Sorgen machen ums Leben?
    Keiner überlebt`s. :)😷


    (Truman Capote)

  • Die Tatsache das es einen Iklusionsmarkt gibt, mach den zu Inkludierenden wirtschaftlich relevant und damit gesellschaftsfähig. Welch ein Wurm ist dagegen ein Behinderter? :weg:

    Satire zu schreiben, ist heute das Wagnis, mit der Realität zu konkurrieren. :devil:

  • streunerin: Das kann ja jeder sehen, wie er möchte. Ich würde nicht in ein Heim wollen, zumindest nicht, wenn sich die Pflegesituation nicht ändert (hast Du ja auch so beschrieben). Aber das ist ein anderes Thema...


    Wir müssen unterscheiden zwischen Inklusion und Integration, das ist ganz wichtig:


    "Die Begriffe Inklusion und Integration werden oft gleichbedeutend verwendet, verwechselt oder vermischt. Inklusion bedeutet eine Umgebung zu schaffen, die allen Menschen gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht. Integration bedeutet Zugehörigkeit, die mit Anpassung an die Umgebung einhergeht."

    https://www.betanet.de/behinde…e%20Umgebung%20einhergeht.


    Und wenn es wirklich um Inklusion geht und dabei aber jeder die Wahlmöglichkeit behält, wie und wo er leben möchte, dann bin ich dafür!

  • Das kann ja jeder sehen, wie er möchte. Ich würde nicht in ein Heim wollen, zumindest nicht, wenn sich die Pflegesituation nicht ändert (hast Du ja auch so beschrieben).

    Genau das ist der springende Punkt. Diese schon erbärmlich zu nennende Pflegesituation.


    Ich lebe seit 18 Jahren in einer ambulant betreuten Hausgemeinschaft. Das ist auch nicht jedermans Sache. Aber es gab in den Anfängen individuelle Freizeitangebote bis hin zu einem anständigen Urlaub, wer mochte und noch konnte.


    Es gab Ehrenamtliche die einzeln ins Museum, Kirmes, Zoo, Fußball ... what ever begleiten konnten.


    Nun wird bei uns genau daran, was eigentlich Leben und echte Teilhabe ausmacht, gespart.


    Zwar ist die Pflege/ Assistenz professioneller geworden, aber individuelle Begleitung? ... nur noch zum Arzt oder einkaufen. Für alles andere fehlen schlicht und ergreifend die Leute.


    Und dann werden solche Tage veranstaltet die nicht nur mir, auch dem Rest der Gesellschaft etwas suggerieren, was für die Meisten entweder selbstverständlich ist, weil sie von kleinauf gut gefördert wurden, hell im Kopf sind um sich ein eigenes Arbeitgebermodell aufzubauen.


    Oder für andere halt nicht, weil der Unterstützungsbedarf nun mal höher, anders, what ever ist. Die meisten aus meinem Baujahr, die auch schon sehr früh behindert duch die Welt jappsten, kennen oft erstmal nichts anderes als Förderschule, Werkstatt und/ oder das Leben in gemeinschaftlichen Wohnformen.


    Ich war so halb/ halb und habe die Hauptschule und später Ausbildung und Beruf geschafft und bis zur Berentung auch relativ normal gelebt mit eigenem Haushalt. Im Rückblick bin ich da sehr stolz drauf und auch dankbar, dass viele Kollegen und Arbeitgeber, Nachbarn ... mir mit Rücksicht und Akzeptanz begegnet, aber mir auch den Tritt gaben, wenn ich Bockmist geplant habe oder die Treppe nicht geputzt habe.


    Nur aber haben wir im Moment eine extreme Schere in der ganzen Community, die leider immer weiter auseinander geht, anstatt sich auch mit den Menschen zu solidarisieren, die aus zig. Gründen auf Einrichtungen angewiesen sind, weil es sonst keine Angehörigen oder Förderer gibt.


    Und es kann doch nicht richtig sein, dass jetzt nur Leute im Sinne der Inklusion gesehen werden, aber in Einrichtungen und/ oder Pflegeheimen wird an allem gespart, weil es nicht mehr in den Zeitgeist passt.


    Scout hat Recht. Vor den UN Konventionen gab es eine Behindertenindustrie wo die Träger enorm viel Geld bekamen und die Leute an sich gebunden haben. Jetzt verlagert es sich auf die sogenannte Inklusion.


    Nur das zynischerweise die Inklusion gegenwärtig eher den Leistungsstarken zu Gute kommt. Das ist doch paradox.


    Genug geschimpft. Bei dem Begriff Inklusiva denk ich die ganze Zeit an Influenza ...

    Liebe Grüße von Manu


    Denke nicht an das Gewinnen, doch denke darüber nach, wie man nicht verliert.

    Gichin Funakoshi

  • kleine Erinnerung:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Sie haben es sicher bereits gehört: in diesem Jahr veranstalten wir wieder die INKLUSIVA, die Inklusionsmesse aus Rheinland-Pfalz. Sie findet am 2.9.22 (digital) und am 3.9.22 (Uni Campus Mainz)statt.

    Der Messeschwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Thema „Teilhabe für alle! Wie wollen wir 2030 zusammenleben?“.Einen spezifischen Fokus legen wir dabei auf die Bereiche Arbeit, Bildung, Freizeit und Gesundheit.

    • Das Programm der INKLUSIVA 2022 ist jetzt online!Informieren Sie sich über alle spannenden Vorträge, Diskussionsrunden und Selbsterfahrungsangebote unter dem Link https://inklusiva.info/programm-2022.
    • Seien Sie dabei: Am 2.9. digital per Zoom und am 3.9. in Präsenz am Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Teilnahme ist kostenlos.
    • Unter folgendem Link finden Sie auch unseren frisch produzierten Messe-Teaser: https://www.youtube.com/watch?v=MGOU6exA1ko / Und hier finden Sie den Messe-Teaser mit Audiodeskription: https://www.youtube.com/watch?v=BqP1bvkQBZw
    • Im Anhang finden Sie die Informationen zur Veranstaltung auch in leichter Sprache.

    Sie sind als Ausstellende oder Referierende dabei und wollen die Infos zur Messe verteilen? Unser aktuelles Plakat fügen wir bei.

    Wir freuen uns auf Sie!

    Ihr INKLUSIVA-Team.

    Viele Grüße

    Anna Kravchuk

    Projektmitarbeiterin

    Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderungen

    und chronischen Erkrankungen Rheinland-Pfalz e.V

    Kaiserstraße 42 55116 Mainz


    E-Mail:

    Internet:

    Telefon:




    forum@inklusiva.info


    www.inklusiva.info

    0 61 31/ 55 30 19 6








    Ciao Marina
    Wozu sich Sorgen machen ums Leben?
    Keiner überlebt`s. :)😷


    (Truman Capote)

  • Ist / will die DHAG bzw. die RG Essen – oder aber das Team NRW als Aussteller*innen am 03.09.2022 vertreten sein?


    Den Termin könnte man auch dann gut für "Mitgliederwerbung" usw. nutzen.

  • Was werden die Pfälzer sich ärgern, das Mainz zu NRW gehört :Zunge:

    Satire zu schreiben, ist heute das Wagnis, mit der Realität zu konkurrieren. :devil:

  • Ich selbst weiß nicht, das was in Planung ist, aber wenn du in derNähe wohnst, könnte RLPF aktiv werden.

    Hier mal die Kontaktdaten zum Ansprechpartner:

    • Ich komme aus Mecklenburg-Vorpommern und es war ja nur mal eine Frage. ( leider z. Z, noch ohne Antwort - O.k..: der Vorstand hat mal wieder auf einer / seiner netten Weise :) "Belehrt" )

    Also macht die RG Essen oder das Team NRW nichts. Ein "Nein" hätte mir gelangt.


    Gruss Rita



    ( schleicher : Na, alles gut? )

  • Ich werde das Thema schließen, da ich nur über die Inklusiva informieren wollte!

    PS: Aaron mit 2 Aa - Deutsch

    Wer austeilt muß auch einstecken können.

    Ciao Marina
    Wozu sich Sorgen machen ums Leben?
    Keiner überlebt`s. :)😷


    (Truman Capote)