• Was du beim Nachtstuhl noch beachten solltest,sind die Maße.(daß sie nicht größer sind als der Türrahmen)

    Evtl.könntest du auch Umbaumaßnahmen des Bades in Erwägung ziehen.

    Das fördert sogar die Pflegekasse.

    Jedenfalls wäre es die Überlegung auf weite Sicht wert.

    Wichtig ist nur : Erst den Antrag stellen und erst dann die Umbaumaßnahmen starten.

  • Ein rollbarer Dusch-/Toilettenstuhl hat uns früher geholfen vom Schlafzimmer aus durch die schmale Badezimmertür zu kommen.

    Humpty Dumpty sat on a wall, Humpty Dumpty had a great fall.
    All the King's horses and all the King's men, couldn't put Humpty together again.

  • Das bezog sich doch auf den Nachtstuhl, den ich kaufen will, weil ich den Kampf um ein Pflegebett mir nicht antun will.

    Au ja. Da hab ich nicht richtig gelesen.

    Einen Toiletten/Duschrollstuhl halte ich auch für sinnvoll. Die sind recht kompakt. Darauf sitzend ins Bad zu kommen könnte problematisch werden, dass würde ich vorerst verwerfen.

    Umlaute sind ueberbewertet!

  • Glück auf

    weil die Tür des Bades sehr schmal ist. Ich muss zu Fuß ins Bad kommen können wegen der schmalen Tür. .... Behindertengerecht ist anders.

    So wie ich das sehe wird Dir ein Pflegebett und ein Nachtstuhl nur kurzzeitig und unvollständig Erleichterung bringen.
    Auf Dauer hat mMn nur zwei Möglichkeiten.
    Entweder Du nimmst viel Geld in die Hand und lässt Deine Wohnung behindertengerecht Umbauen. Der Aufwand und die Einschränkungen während der Bauphase sind aber nicht unerheblich, und an der mangelnden Infrastruktur (Arztbesuche etc.) ändert das nichts.
    Oder aber Du erwägst den Umzug in einen anderen Ort und eine Behindertengerechte Wohnung.

    Irgendwo hast Du mal geschrieben das Du recht idyllisch wohnst, nur eine schöne Aussicht auf den Schwarzwald (ist nur geraten:)) bringt Dich nicht ins Bad.

    Ich weiß Du wirst mich jetzt in Gedanken verprügeln:Nudelholz: aber das hier ist nicht böse gemein.

    Jens

    per aspera ad astra

  • Ich gebe @ Vogt absolut recht.

    Ein Umzug wäre das kleinere Übel,zwar auch mit Unangenehmheiten und Geld verbunden,aber wesentlich weniger.

    Dazu wäre auch das Einkaufen,Arztbesuche leichter und alle nötigen Anschaffungen neu.

    Andere Freizeitgestaltung wäre möglich.

    Natürlich scheut man diesen Schritt,aber der Gewinn ist immens.

    Auch ich habe das gewagt und konnte mir das vorher überhaupt nicht vorstellen,aber es lohnt sich.

    Das letzte Hemd hat keine Taschen.Man lebt heute und keiner weiß wie lange,deshalb sollte man es sich so angenehm wie möglich machen.

    Ich sage Immer : Wann,wenn nicht jetzt?

  • Ich gebe @ Vogt absolut recht.

    Ein Umzug wäre das kleinere Übel,zwar auch mit Unangenehmheiten und Geld verbunden,aber wesentlich weniger.

    Dazu wäre auch das Einkaufen,Arztbesuche leichter und alle nötigen Anschaffungen neu.

    Andere Freizeitgestaltung wäre möglich.

    So wie ich das sehe wird Dir ein Pflegebett und ein Nachtstuhl nur kurzzeitig und unvollständig Erleichterung bringen.
    Auf Dauer hat mMn nur zwei Möglichkeiten.
    Entweder Du nimmst viel Geld in die Hand und lässt Deine Wohnung behindertengerecht Umbauen. Der Aufwand und die Einschränkungen während der Bauphase sind aber nicht unerheblich, und an der mangelnden Infrastruktur (Arztbesuche etc.) ändert das nichts.
    Oder aber Du erwägst den Umzug in einen anderen Ort und eine Behindertengerechte Wohnung.

    Irgendwo hast Du mal geschrieben das Du recht idyllisch wohnst, nur eine schöne Aussicht auf den Schwarzwald (ist nur geraten :) ) bringt Dich nicht ins Bad.

    Danke für die Tipps.

    Ihr habt damit sicher Recht. Ich bin auch am Überlegen, was ich tun könnte bzw. tun muss.

    Ich kann aber heute noch nicht an übermorgen denken, solange nicht geregelt ist, was ich für morgen regeln muss/kann/sollte. Dh ich muss schrittweise vorgehen.

    Momentan macht es mir die meisten Sorgen, dass ich allein nicht zum Arzt oder in einem Supermarkt kommen kann, weil mich die zuständigen Stellen hängen lassen. Das Merkzeichen aG wurde abgelehnt.

    Ab 1. 1. 26. zahlt die Beihilfe Rollstuhltaxis für Fahrten zum Arzt nämlich nur noch, wenn man aG oder alternativ Pflegegrad 3 hätte. Würde ich die Taxikosten selbst bezahlen, müsste ich mit mtl Taxikosten von rd. 1000 € rechnen. Das ist unzumutbar.

    Erst wenn ich weiß, ob ich künftig zum Arzt überhaupt noch kommen kann, kann ich aber planen, ob ich umbauen lasse: Denn das wird auch sehr teuer u. meine Ersparnisse darf ich nicht voll aufbrauchen, weil man immer einen "Notgroschen" haben sollte. Bei einem Umbau müsste ich vermutlich einige Monate lang ausziehen, was sehr viel Geld kosten würde.

    Ein Umzug wäre extrem teuer. Und weil ich in den Norden ziehen wollte bzw. müsste, würde das nochmals teurer. Aber hier im Süden nehmen die Rechtsradikalen und Rechten so stark zu, dass man hier nicht bleiben kann.

    Doch wenn man allein nicht reisen kann, ist es schwer überhaupt eine neue "Bleibe" zu finden. Ich muss diese erst besichtigen u. die Infrastruktur drum herum mir ansehen.

    ----

    Ich habe einige Kürzungen vorgenommen wegen der ursprünglichen Länge des Posts.

    Edited 2 times, last by Mina (January 5, 2026 at 9:59 AM).