Wissenschaftliche Begleitung der elektronischen Patientenakte (ePA)

  • Der Umgang mit der elektronischen Patientenakte hat sicher nicht nur bei mir schon zu etlichem Frust geführt. Gerade startet eine Studie zu Akzeptanz der ePA. Vielleicht führt eine zahlreiche Teilnahme dazu das die zahlreichen Probleme sichtbarer werden und letzten Endes aus dem Monstrum noch ein echtes Hilfsmittel wird. Mehr dazu auf unserer Homepage.

    Wissenschaftliche Begleitung der elektronischen Patientenakte (ePA) - Deutsche Heredo-Ataxie-Gesellschaft Bundesverband e.V.

    Ich bin durchaus nicht zynisch, ich habe nur Erfahrung – und das ist so ziemlich dasselbe.

    Oscar Wilde

  • Dem Frust schließe ich mich an ... nachdem ich es endlich mit einer Wahnsinnsgeduld geschafft hatte, dass es mit der App läuft, kam die Meldung:

    Betriebssystem veraltet ... Hab Android 12 auf einem bereits gebraucht gekauften Smartphone und läßt sich auch nicht aktualisieren, oder ich bin zu doof dafür ...

    Liebe Grüße von Manu

    Denke nicht an das Gewinnen, doch denke darüber nach, wie man nicht verliert.

    Gichin Funakoshi

  • Bei privat Versicherten gibt es diese elektronische Akte noch nicht und hoffentlich auch nie.
    Nachtrag am 6. 6. 26.: Sie soll aber auch bei den PKV´s kommen ... Ich hatte mich zu früh gefreut.

    DENN:
    In fast jedem Arztbrief sind Fehler in der Anamnese, im Medikamentenplan und auch im restlichen Teil des Arztbriefes enthalten.
    Als Hauptgrund dafür sehe ich, dass Ärzte sich immer weniger Zeit nehmen dürfen. Siehe auch die Sparmaßnahmen der neuen Gesundheitsministerin.
    Ein weiterer Grund für falsche Arztbriefe ist, dass die Ärzte immer mehr aufs Tempo drücken müssen, weil sie oft Notfälle dazwischen nehmen müssen u. es dann bei den übrigen "schnell, schnell" gehen muss.


    Soll man als Patient fehlerhafte Arztbriefe beanstanden und vom Arzt korrigieren lassen?
    Angesichts des Zeitmangels der Ärzte macht man sich dann bei diesen Ärzten unbeliebt. Ich beanstande fehlerhafte Arztbriefe daher oft nicht mehr und gebe sie dann aber auch nicht weiter - was wiederum dem Sinn eines Arztbriefes widerspricht. Fehlerhafte Arztbriefe würde ich daher noch weniger für eine von jedem Arzt lesbare (und wohl auch kopierbare) "elektronische Patientenakte" freigeben.
    Was sagen die Erfinder dieser elektronischen Patienten-Akte zu dem Problem von fehlerhaften Arztbriefen? Oder wird davon ausgegangen, dass Arztbriefe immer u. in allen Teilen korrekt sind?


    Davon abgesehen: Wenn die E-Patienten-Akte nur mit Smartphone Sinn macht, wäre ich eh raus. Ich hasse es, mit dem "Ein-Finger-Suchsystem" Texte in ein Smartphone zu schreiben. Das ist viel zu zeitaufwendig. Ich bleibe bei der Tastatur meines Notebooks.

    Edited 2 times, last by Mina (June 6, 2026 at 11:30 AM).

  • @JustinWatson

    Du hast oben meinen Beitrag #3, allerdings mit einem Zusatz, der nicht von mir ist, als Zitat von Marion.N eingestellt. Bei dem Zusatz, den ich meine, handelt es sich um den viertletzten Satz des Textes mit einem ominösen Link.

    Es wäre nett, wenn Du Deinen Beitrag korrigierst. Danke!

  • Du hast oben meinen Beitrag #3, allerdings mit einem Zusatz, der nicht von mir ist, als Zitat von Marion.N eingestellt. Bei dem Zusatz, den ich meine, handelt es sich um den viertletzten Satz des Textes mit einem ominösen Link.

    Hehe, den Link im Zitat hab ich gar nicht bemerkt. Danke!

    Es handelt sich dabei nicht um ein "versehen". Die "Person" ist hier raus.

    Umlaute sind ueberbewertet!