Tramadol 100 Milligramm Lösung hat jemand Erfahrung damit?

  • Hallo an alle


    Ich habe öfter mit Schmerzen zu tun und habe meinen Neurologen darüber informiert. Er hat mir tramadol 100 mg Lösung verschrieben. Hat jemand Erfahrungen damit?

  • Tramadoltropfen können euphorisch machen und in Kombination mit relativer Schmerzlinderung besteht ein hohes Suchtrisiko.


    Ich finde nicht, dass Tramadol das richtige Mittel der Wahl ist, wenn man sowieso schon eine neurologische Erkrankung hat, weil es zentral wirkt.

    Liebe Grüße Lilli
    Wer nicht traurig sein kann, der hat im Leben nicht getanzt...

  • meine Mutter hat mal Tramadol gegen Schmerzen bekommen, macht auf Dauer abhängig und verträgt sich mit einigen anderen Medikamenten nicht, das muss man wissen !!! Gibt doch bestimmt etwas anderes als Alternative,frag mal deinen Neurologen:!:

    LG Nicole:Blumenwolke:

    Glaub an deine Kraft!!!

  • Hallo Dea1972 ,


    Welche Ursachen haben denn die Schmerzen?

    Sind es eher Krämpfe? Dann könnte auch die regelmäßige Einnahme von Magnesium sinnvoll sein.

    Was tut bei Dir genau weh? Wann tritt das auf?


    Wenn es eher Arthroseschmerzen oder Arthritisschmerzen sind, würde ich es mit Glucosamin500/Chondroitin400 (z. B. von Velag-Pharma, von Avitale versuchen. Man muss es aber oft etliche Monate nehmen, bis eine relevante Wirkung einsetzt. Auch wenn es aus Tierknorpeln und Schalentieren hergestellt wird, so sollte man den Arzt dennoch fragen, weil es evtl. das Blut etwas verdünnen kann.

    Mir hilft Glucosamin/Chondroitin sehr gegen Gelenkschmerzen.


    Nimmst Du evtl. Medikamente ein, die sich ungünstig auf Schmerzen auswirken können? Im Beipackzettel findet man manchmal Hinweise.


    Hast Du denn schon andere schmerzsenkende Mittel probiert, die nicht wirkten? Wenn ja, welche waren das?


    Es gibt auch Schmerztherapeuten. Googele ggf. danach.


    Tramadol gehört zu den Opiaten. Es wird bei Narkosen auch eingesetzt.

    Bei neurologischen Krankheiten würde ich immer versuchen, andere Lösungen zu suchen.

    Denn Opiate haben nun mal auch schädliche Wirkungen.

    Verstopfung, Mundtrockenheit, niedriger Blutdruck, Juckreiz, weniger Wasserlassen, Atemdepression sind nur einige der möglichen Nebenwirkungen.


    Du hast eine Friedreich-sche Ataxie.

    Die gehört zu den mitochondrialen Krankheiten.

    Das heißt, dass Du auch sonst alles meiden solltest, was bei solchen Krankheiten schädlich sein kann.

    Du hast früher mal hier wegen Metformin angefragt. Metformin ist eines der Medikamente, die ungünstig bei mitochondrialen Krankheiten sein sollen.

    Nimmst Du es denn (noch) ?

    Metformin kann zu einer Laktatazidose führen. Das ist ein Zustand der bei mitochondrialen Krankheiten oft auch ohne Medikamente schon vorkommen kann und dann von manchen Medikamenten wie Metformin weiter gefördert werden kann.


    Ich hoffe, dass Du eine für Dich gute Lösung des Problemes findest.


    Gruß

    mina

  • Hallo,

    Mein Mann ist ja der, der von einer Ataxie betroffen ist. Aber ich als chronischer Schmerz Patient kann dir auch nur sehr ans Herz legen zu einem Schmerztherapeut zu gehen. Ich wurde viele Jahre mit viel zu starten Medikamenten behandelt, ohne den gewünschten Erfolg. Seid dem ich in einem Schmerzzentrum in Behandlung bin brauche ich solche Hämmer wie Tramadol nur wenige male im Jahr und bin mit einem Mittel ohne Suchtgefahr gut eingestellt

  • hallo mina


    ich bin nicht so fit im schreiben deshalb halte ich mich kurz. es scheintdu hast viel erfahrung. ja ich nehme immer noch metformin aber werde es jetzt überdenken.ich habe manchmal schmerzen auch wegen arthrose ich habe auch eine operierte skoliose und manchmal auch nur unnruhe in den beinen abendes im bett. habe meine neurologin aus cbd angesprochen und hat mir dnn tramadol verschrieben. ich denke nicht das ich es nehme. werde einen schmerzthjerapeuten suchen

  • Hallo Dea,


    wenn es eher Arthroseschmerzen sind, wäre die dauerhafte Einnahme des oben von mir genannten Präparates (in niedrigster Dosierung) sicher einen Versuch wert.


    Wenn Du unruhige Beine, also "Restless-Legs" hast, solltest Du erst mal untersuchen lassen, was dafür die Ursache ist.

    Denn es kann sein, dass man unruhige Beine von Mangelerscheinungen bekommt.

    Z. B. ein Mangel an bestimmten B-Vitaminen wie B12 und Folsäure kann das verursachen. Ebenso kann ein Eisenmangel schuld sein.


    Hier werden einige mögliche Ursachen genannt:

    https://www.neuro-consil.de/restless-legs-syndrom

    Quote

    Welche Ursachen gibt es für ein Restless-Legs-Syndrom ?

    Das Restless-Legs-Syndrom wird unterschieden in eine primäre (idiopathische) Form, die etwa 2/3 der Fälle ausmacht und eine sekundäre (symptomatische) Form. Eine wesentliche Ursache des primären Restless-Legs-Syndroms liegt wahrscheinlich in einer Störung des Dopamin-Systems an einer gewissen Stelle im Gehirn. Wie es dann letztlich zu einem Restless-Legs-Syndrom kommt, ist ungeklärt.

    Ursachen eines sekundären Restless-Legs-Syndroms können sein:


    • Niereninsuffizienz (nachlassende Nierenleistung)
    • Eisenmangel,
    • Schwangerschaft,
    • Polyneuropathie (Erkrankung des peripheren Nervensystems)
    • Radikulopathie (Erkrankung der Nervenwurzeln),
    • Parkinson-Syndrom.
    • Vitamin B12 Mangel,
    • Folsäuremangel,
    • Rheumatoide Arthritis,
    • Seltene Erkrankungen

    Wenn Du Diabetes hast, hast Du womöglich auch eine Polyneuropathie. Die kann auch die unruhigen Beine verursachen.

    Dennoch würde ich das erst annehmen, wenn andere behandelbare Ursachen ausgeschlossen wurden. Dazu gehören die von mir angesprochenen Mangelerscheinungen.



    Aber auch Magnesium wird zur Linderung der Beschwerden genannt:

    Quote

    https://www.aerzteblatt.de/arc…-Die-vergessene-Krankheit
    In einer offenen Studie mit zehn Patienten, die an PLM-bedingten Schlafstörungen litten und zum Teil zusätzlich ein leicht ausgeprägtes RLS aufwiesen, besserte die abendliche Gabe von 12,4 mmol Magnesium die Symptomatik (19).